Die Sezessions-Gebäude befindet sich in der Friedrichstraße 12 im ersten Wiener Bezirk. Es wurde im Jahre 1898 von Joseph Olbrich erbaut, als Heimstatt für eine abgespaltete Künstlergruppe, die glaubte nicht mehr in die eher konservative Künstlergruppe des Wiener Künstlerhause zu passen. Diese Gruppe bildete mit ihrer Innovation und freiem Denken, die Sezessions-Bewegung, nach der das Gebäude benannt wurde.
Das Gebäude, im Stile des Art Nouveau ist damit sicher ein Unterschied zu der in Wien vorherrschenden gotischen und barocken Architektur. Die Fläche des Gebäudes umfasst ca. 1000 qm. Das Gebäude hat eine sehr klare Linie und wenn auch nicht so üppig, wie die berühmten Wiener Bauten, ist es ist dennoch dekoriert.
Lorbeerblätter, die Sie überall finden, sind ein besonderes Gestaltungsmerkmal des Gebäudes. Bemerkenswert sind die, über der beeindruckenden Kuppel in der Nähe des Eingangs schwebenden mehr als 3000 vergoldeten Lorbeerblätter und 700 Beeren. Drei Gorgonen grüßen Sie am Eingang mit jeweils einer anderen symbolischen Bedeutung. Eines steht für die Architektur und die beiden anderen jeweils für Skulptur und Malerei.
Ständige Sammlungen stehen das ganze Jahr zur Verfügung. Andere befristete Ausstellungen gibt es während des ganzen Jahres ebenso. Ein Gemälde von Gustav Klimt, das Beethoven Fries, überspannt drei Wände und war ursprünglich für eine temporäre Ausstellung gedacht und ist aber nun ständig zu sehen.
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