Obwohl der Name „Schottische Kirche" auf schottische Verbindungen hinweist, wurde diese Gemeindekirche ursprünglich von irischen Benediktiner Mönchen erbaut. Anfang des 15. Jahrhunderts übernahmen deutschen Benediktiner Mönchen den Schotten Stift.
Die Ursprünge gehen zurück bis ins Jahr 1177 und im Laufe der Jahre wurde sie mehrfach umgebaut. Ursprünglich im gotischen Stil erbaut, überwiegt heute der Barock Stil.
Das Äußere des Gebäudes ist viel bescheidener als das Innere. Außen überwiegen klare Linien und eine zurückhaltende Farbgebung. Neben den Skulpturen in Wandnischen, sind die Fenster umrahmt mit dekorativen Steinarbeiten.
Einmal eingetreten, werden Sie konfrontiert mit einer äußerst kunstvollen Innenausstattung. Die Decken sind reich verziert und der gotische Altar zieht sofort Ihre Aufmerksamkeit auf sich. Egal wo man hinsieht, findet man Skulpturen, Putten, Skulpturen und Gemälde.
Am Anfang mag alles zu unübersichtlich erscheinen, daher ist es empfehlenswert, sich zu Beginn mit ausgewählten Details zu beschäftigen. Übersehen Sie nicht die Gestaltung der Seiten des Kirchengestühls. Diese sind aufwendig geschnitzt und verdienen Ihre Aufmerksamkeit.
Besonders schön sind die Schnitzereien der Bögen, sowie die über den Türen.
Diese Kirche ist einfach ein Muss für Fans der barocken Architektur. Sie ist geöffnet von 7 bis 21 Uhr täglich und es wird keine Gebühr für den Besuch der Kirche erhoben. Eigentlich ist sie weniger überlaufen wie andere Wiener Attraktionen und somit eine willkommene Abwechslung.
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