Die Ruprechtskirche ist gemeinhin als die älteste Kirche in Wien bekannt. Es ist benannt nach St. Rupert von Salzburg und die Kirche selbst wurde wahrscheinlich im 7. Jahrhundert n. Chr. gegründet. Sie war bis 1100 das Zentrum der religiösen Verwaltung in der Stadt, bis der Stephansdom gebaut wurde.
Die Kirche ist eng umringt von den umliegenden Gebäuden. Aufgrund dieser Tatsache war es bis Mitte 1800 nicht möglich die Kirche direkt zu betreten, sondern nur durch Gänge in den umliegenden Gebäuden.
Brände und Krieg haben dazu geführt, dass die Kirche mehrfach modifiziert und Teile davon viele Male wieder aufgebaut wurden. Das heißt, es gibt viele Teile der Kirche, die mittlerweile über tausend Jahren alt sind. Zum Glück wurde die Kirche während des Zweiten Weltkriegs nicht allzu schwer beschädigt, im Gegensatz zu anderen Teilen der österreichischen Hauptstadt.
Die ältesten Teile der Kirche sind die unteren Turmzimmer und das Hauptschiff. Weitere nennenswerte Teile der Kirche sind die Kirchenglocken und das bunte Kirchenfensterglas in den mittleren Fenstern der Apsis, welche über 700 Jahren alt sind.
Die Kirchen-Innenraum ist recht einfach im Vergleich zu anderen Wiener Kirchen und Kathedralen , allerdings gibt es einige Relikte zu sehen, wie zum Beispiel der Sarkophag des Heiligen Vitalis.
Die Ruprechtskirche befinden sich im ältesten Teil der Stadt, in der Nähe der Reste der alten römischen Mauer und neben der Donau.
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