Das Österreichische Museum für Angewandte Kunst ist im Wesentlichen ein „Design Museum".
Zu sehen sind Glas, Porzellan, Silber und Textilien zurück bis ins Mittelalter. Besonders hervorzuheben sind die Wandteppiche, die aus dem 16. Jahrhundert stammen.
Die Sammlungen des Museums wuchsen erheblich nach dem Ersten Weltkrieg, als ein Großteil der Kunst, zuvor im Besitz der Habsburger, beschlagnahmt und dem Museum übergeben wurde. Auch als Österreich von den Nazis annektiert war, wurden dem Museum privaten Sammlungen, zuvor im Besitz reicher Juden, übereignet.
Obwohl ein Großteil dieser Kunst wieder an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben wurde, verfügt das Museum noch über eine große und beeindruckende Sammlung und gilt als eine der bedeutendsten seiner Art in der Welt.
Das Museum war das erste, das auf der Ringstraße errichtet wurde. Die Arbeiten wurde im Jahre 1871 fertig gestellt, im Neo-Renaissance-Stil, nach den Plänen von Heinrich von Ferstel - dem Architekten der, sich in der Nähe befindlichen, Votivkirche.
Das Museum ist dienstags bis spät nachts geöffnet, der Eintritt ist am Samstag frei. Rabatte gibt es für Inhaber der Wien-Karte.
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