Das Salzbergwerk Hallstatt ist über 7000 Jahre alt, somit die Älteste in der Welt und diese Minen sind noch heute in Betrieb.
Sie erreichen den Eingang zu den Minen, indem Sie mit der Seilbahn vom Tal aus den Berg hinauffahren. Von da ist der Eingang etwa 10 Minuten zu Fuß entfernt, vorbei an zwei rekonstruierten prähistorischen Gräbern.
Die Minen können nur mit einem Reiseleiter besucht werden. Diese Touren sind sehr beliebt und finden mehrere Male pro Tag statt. Auf der Tour haben Sie die Möglichkeit, so wie damals die Minenarbeiter über die Rutsche tief in den Berg einzufahren, um an den Ort zu kommen, wo die Minenarbeiter damals gearbeitet haben.
Einmal in der Mine, kommen Sie zum Hörnerwerk, eine riesige Kammer mit einem gewaltigen Salzsee. Dieser See ist Teil des Salz-Bergbau-Prozesses und Ihr Reiseleiter wird Ihnen diesen Prozess erklären.
Einer der interessantesten Teile der Reise ist der "Mann im Salz". 1734 entdeckten Bergleute in der Mine den Körper eines Mannes. Nach der Untersuchung wurde festgestellt, dass dieser Mann vor etwa 3000 Jahren starb und als Ausgestossener außerhalb der Stadtgrenzen begraben werden sollte. Die hohe Salzkonzentrationen im Bergwerken konservierte den Körper, der heute in der Nähe seinens Fundortes ausgestellt ist.
Die Minen sind leider nur von April bis Anfang November geöffnet. Es kann in den Bergwerken kalt sein, deshalb ist es ratsam warme Sachen mitzunehmen, auch wenn es draussen ein heißer Sommertag ist.
Die Reise nach Hallstatt dauert etwa 1 Stunde mit dem Auto von der Salzburger Innenstadt.
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