Im Gegensatz zu seinem bekannten Nachbarn Neuschwanstein, war Hohenschwangau [/link] über viele Jahre hinweg ein funktionierendes und bewohntes Schloss mit einer reichen und wechselvollen Geschichte.
Das Schloss wurde auf den Ruinen der Burg Schwanstein aus dem 12. Jahrhundert errichtet. Eine Rittersfamilie erbaut und verwendet das Schloss bis ins 16. Jahrhundert hinein, danach wechselte das Schloss einige Male den Besitzer.
Schließlich wurde das Schloss 1832 von König Maximilian II in einem baufälligen Zustand erworben. Der Wiederaufbau begann 1837 und wurde noch im selben Jahr fertiggestellt.
Das Schloss war das Elternhaus des berühmten König Ludwig II. und er verbrachte auch später immer wieder Zeit hier, bis zu seinem Tod im Jahre 1886. Obwohl äusserlich nicht so spektakulär anzusehen wie Neuschwanstein, so hat das Innere des Schlosses durch seine belebte Geschichte einiges mehr zu bieten. Anders als seine Schwester befindet sich Hohenschwangau noch heute im Besitz der deutschen königlichen Familie, heutzutage gehört es Franz, Herzog von Bayern.
Wie auch in Schloss Neuschwanstein, ist es nicht möglich, das Schloss selbständig und ohne Führung zu erkunden. Die Tour ist im Eintrittspreis enthalten, die Karten kann man ganz in der Nähe des Schlosses, in der Stadt Hohenschwangau erwerben.
Wenn man ein Kombi-Ticket erwirbt, können zu einem reduzierten Preis beide Schlösser -Hohenschwangau und Neuschwanstein- besucht werden. Es gibt nur eine Einschränkung – es müssen beide Schlösser am selben Tag besucht werden. Das ist definitiv machbar, doch sollte man reichlich einen Tag einplanen.
Auch die Stadt Füssen, eine traditionelle und typisch bayrische Stadt, ist einen Besuch wert, wenn man in der Gegend ist.
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