Die Geschichte des Museums geht zurück auf 1855, als der damalige König Maximilian II. eine Institution gründete, um die vielen Schätze Bayerns zu dokumentieren und zu archivieren.
Aufgrund seiner ausgefallenen Architektur könnte man das Gebäude an sich als Ausstellungsstück bezeichnen. In den verschiedene Ausstellungen kann man die verschiedensten Artefakte, wie Gemälde, Skulpturen, Kermaiken und Textilien bewundern.
Das Museum selbst befindet sich auf drei Etagen. Das Erdgeschoss beherbergt Sammlungen aus dem frühen Mittelalter, bestehend aus Skulpturen und religiöse Kunstschätze. Hier finden sich auch Exponate aus der Renaissance - kostbare Werke, die aus den königlichen Wittelsbach-Sammlungen aus dem 19. Jahrhundert stammen.
Im Keller befinden sich bayerischen Tongefässe und Möbel und eine der wertvollsten und umfangreichsten Krippensammlungen in der Welt. Die meisten Krippenszenen stellen Weihnachtsszenen aus dem 1700 dar, aufgeteilt in drei verschiedenen geographischen Regionen - die Alpen, Sizilien und Neapel.
Das Obergeschoss enthält viele schöne Beispiele von Glasmalereien aus dem Mittelalter. Des Weiteren können hier Barock- und Rokoko-Skulpturen, historische Musikinstrumente und Nymphenburger Porzellan angesehen werden. Verpassen Sie nicht das Highlight auf dieser Etage – das grosse Stadtmodell von München von Franz Seitz und Johann Baptist aus dem 19. Jahrhundert.
Das Museum befindet sich in der Nähe vom Haus der Kunst im zentralen Münchner Stadtteil Lehel.
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