Die Asamkirche kann man wohl zurecht die verzierteste Kirche Münchens nennen. Erbaut von den Asambrüdern im Jahre 1733, sollte sie eigentlich den Brüdern als private Kirche dienen. Als sich jedoch die Proteste aus der Öffentlichkeit häuften, mussten die Brüder die Kirche für alle zugänglich machen.
Die Architektur ist ein perfektes Beispiel für den Spätbarock (auch Rokoko) genannt. Der Eingang der Kirche wird von St Nepomuk, einem Mönch aus dem 14ten Jahrhundert, gekrönt. Nepomuk wurde vor allem für seine grosszügige und gemeinnützige Taten bekannt. Er ertrank in der Donau.
Im Inneren der Kirche findet man viele Fresken und goldverzierte Statuen, die Decke ist reich mit Gold bearbeiteten Bildern geschmückt. Sehr eindrucksvoll ist vor allem, wie die Architektur genutzt wurde, um mit Licht zu spielen, welches in die Kirche einfällt. Deswegen ist Morgens die beste Zeit, um die Kirche zu besuchen und das Lichtspiel zu bewundern.
Neben der Kirche befand sich das Privathaus der Gebrüder Asam und man konnte von hier direkt auf den Altar blicken.
Die Kirche hat täglich von 9 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet, bedenken Sie jedoch, dass während des Gottesdienstes die Türen geschlossen bleiben.
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