Das Olympiastadion ist heute die Heimat von Hertha BSC, einem deutschen Fußball-Team, aber das Stadion hat eine lange Geschichte.
Die Stelle, an der das Stadion steht war zu Beginn eine Pferderennbahn. Im Jahre 1909 plante und errichtete Otto März eine 2400 Meter lange Rennstrecke, die 1916 in das ursprüngliche Olympiastadion von Berlin umgebaut wurde.
Das Stadion, wie es heute ist, wurde in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 1936 in Berlin von den Nazis erbaut. Das Design ist ungewöhnlich, da es nur etwas mehr als 16 Meter hoch ist. Allerdings wird die endgültige Kapazität von 90.000 Plätzen erreicht, weil das Innere des Stadions über 10 Meter tief in den Boden gegraben wurde.
An der Westseite des Stadions ist der höchste Punkt, der Glockenturm mit 77m. Man kann mit einem Aufzug nach Oben fahren, um einen Blick über das Stadion zu werfen.
Vor kurzem war es Gastgeber beim Finale der Fußball-WM 2006, in dem Frankreich Brasilien 1:0 schlug. Neben Fußballspielen finden hier auch große sportliche Ereignisse und auch Konzerte statt.
Führungen durch das Stadion werden an jedem Tag der Woche außerhalb der Spieltage angeboten und dauern etwa 60 bis 75 Minuten. Während der Tour wird die Geschichte des Stadions erklärt und auch die VIP-Bereiche, Umkleideräume und die Aufwärmbereiche gezeigt.
Es ist auch möglich, das Stadion ohne einen Führer zu besichtigen und es gibt, gegen einen geringen Preis, auch einen Audio-Guide.
Eintrittskarten kann man am Osttor erwerben, in der Nähe des Eingangs zum Stadion. Bitte beachten Sie, dass Tickets nur gegen Bargeld gekauft werden können.
Olympiastadion Bewertungen
Super beschrieben nur hat leider im Finale 2006 nicht brazilien gen Frankreich gespielt sondern Italien und frankreich hat auch nicht 1:0 gewonnen grober schnitzer:-)
Sehr interssant. Die Stadionführung für Fußballfans sehr lohnenswert.
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