Der Hamburger Bahnhof wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts als normaler Bahnhof errichtet. Es war die erste Station auf der Bahn-Verbindung zwischen Berlin und Hamburg. Aufgrund der Umgestaltung der Bahn-Strecken wurde er seit 1884 nicht mehr genutzt. Im Gegensatz zu den anderen Bahnhöfen Berlins hat er nun die Ehre einer der letzten unbenutzten Hauptbahnhöfe Berlins zu sein.
Auch der Hamburger Bahnhof wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Bei der anschließenden Restaurierung hat man versucht, die ursprüngliche Gestaltung der neo-klassizistischen Fassade beizubehalten, gleichzeitig jedoch eine moderne Innenausstattung zu kreieren. Die Räume des Hamburger Bahnhofs sind weitläufig und graziös. Die alten Stahlbögen, wie auch die lichtdurchfluteten modernisierten Glasfenster, sind sehr beeindruckend.
Seit 1996 wird der Hamburger Bahnhof als Museum für zeitgenössische Kunst benutzt. Obwohl es offiziell "Museum für Gegenwart" heißt, wird es es immer noch sehr häufig nur als "Hamburger Bahnhof" bezeichnet. Das Museum zeigt die Werke von vielen Künstlern wie z.B. Andy Warhol, Bruce Nauman, Joseph Beuys und Roy Lichtenstein
Die meisten des 10.000 Quadratmeter großen Museums zeigen Kunst aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch aktuelle Kunstwerke werden hier gezeigt. Es gibt ständig neue Ausstellungen. Viele der Werke sind sehr groß, wie zum Beispiel Warhol's "Chairman Mao". Das Museum bringt diese jedoch aufgrund seiner Größe ohne Probleme unter.
Das "Hamburger Bahnhof-Museum" ist ein Muss für diejenigen, die sich für zeitgenössische Kunst begeistern.
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