Viele Menschen wissen nicht, dass Deutschland eine reiche und vielfältige Geschichte des Films hat. Manchmal wurde diese sogar als Konkurrenz zu Hollywood beschrieben. Daher ist es passend, dass man ein Museum zur Chronik der deutschen Filmgeschichte schuf.
Das Film-Museum befindet sich im Sony Center am Potsdamer Platz. Die Sammlung umfasst rund 1500 Quadratmeter und besteht aus etwa sechzehn Zimmern. Um Bilder und Filme von bekannten Film-Größen zu zeigen, werden sehr große Bildschirme verwendet.
Das Museum setzt einen Schwerpunkt auf Filme und Erinnerungsstücke von vor dem Zweiten Weltkrieg und umfasst rund 100 Jahre der Filmindustrie. Ein großer Abschnitt widmet sich Marlene Dietrich, Deutschlands zweifellos erfolgreichster Schauspielerin. Die Ausstellung umfasst jedoch teilweise auch zeitgenössisches Kino.
Ein Abschnitt beschäftigt sich mit der Filmwirtschaft des Dritten Reichs. Dieser soll ein Beitrag sein, um die Zeit zu zeigen, in der viele Propaganda-Filme hergestellt wurden.
Des Weiteren zeigt eine permanente Ausstellung die Gegensätze in der Ausstrahlung zwischen ost- und westdeutschen Fernsehproduktionen.
Das Museum wurde im September 2008 geschlossen und bekam daraufhin ein neues Gesicht. Dazu gehörte auch eine Erweiterung der Ausstellung, die sich mit der Zeit von den Nachkriegsjahren bis zur Gegenwart beschäftigt. Außerdem wurde ein Beitrag zur zunehmenden Animation in der Filmindustrie erstellt, der sich mit künstlichen Welten im Film beschäftigt.
Besucher werden die visuelle und akustische Reise im gesamten Museum als angenehm empfinden.
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