Die Galerie der bürgerlichen Garde (Schuttersgalerij) beherbergt eine Sammlung von Porträts von prominenten Menschen aus Amsterdam. Das Museum liegt in der Nähe einer ruhigen Garten-Oase, dem Begijnhof.
Die meisten der Bürger, die durch diese Malereien unsterblich werden wollten, gehörten zur bürgerlichen Schicht Amsterdams und daher entstammt auch der Name für die Sammlung.
Die bürgerliche Garde war ein Teil der gut situierten und gehobenen Amsterdamer Szene.
Um zu dieser elitäre Szene gehören zu können, mussten die Leute bestimmte Eigenschaften und Aufnahmekriterien, wie zum Beispiel karitatives Engagement, erfüllen.
Jedes Jahr, wollten viele Bürgerinnen und Bürger der bürgerlichen Garde einen hohen Preis zahlen, um von sich ein Porträt anfertigen zu lassen. Nur die Reichsten der Reichen konnten sich jedoch einen solchen Luxus leisten und so entwickelte sich die Porträt-Sammlung zu einer Sammlung der reichsten Bürger Amsterdams.
Viele der bekannten Künstler aus dem 17. Jahrhundert wurden beauftragt, diese Kunstwerke anzufertigen, darunter auch Maler wie Rembrandt.
Obwohl das Museum nicht sehr groß ist - es ist eigentlich nur ein langer lichtdurchfluteter Gang - gibt es einen Einblick in die niederländische Gesellschaft des 17. Jahrhunderts.
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