Ein Besuch im Amsterdamer Foltermuseum ist ein durchaus interessanter, aber auch grausamer Ausflug. Das Museum verfügt über eine Vielzahl mittelalterlicher bis hin zu modernen Folterinstrumenten, von grausamen bis hin zu schockierenden. Die Ausstellung verfolgt die Geschichte der menschlichen Bestrafung und zeigt wie Verbrecher in früheren Zeiten zur Rechenschaft gezogen wurden.
Exponate die hier ausgestellt werden, umfassen unter anderem eine Guillotine, einen unheimlichen Schädelbrecher, eine Ketzer-Gabel und eine Vielzahl anderer bedrohlicher Konstruktionen. Die meisten der Ausstellungsstücke können berührt werden und es ist möglich ein Bild mit Verwandten oder Freunden zu machen, wobei diese ihren Kopf in der Guillotine haben – natürlich nur wenn sie den Mut haben.
Die meisten Informationen über die Exponate werden Ihnen am Eingang auf einem Museumsführer ausgehändigt. Diese Leitfäden sind in vielerlei Sprachen verfasst, so dass Besucher aus allerlei Ländern die Exponate verstehen können.
Das Museum nimmt sich selbst nicht allzu ernst und beinhaltet einige Exponate, die einen gewissen Galgenhumor bieten. Es gibt jedoch auch einige sehr anschauliche Bilder der ausgestellten Folterinstrumente, die für jüngere Kinder weniger geeignet sind.
Das Museum bietet etwas Außergewöhnliches, abweichend von allem anderem, das es in Amsterdam zu sehen gibt und ist für all diejenigen von Interesse, die sich für Geschichte interessieren oder vielleicht einen etwas makaberen Sinn für Humor haben.
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