Die Holländer haben im Vergleich zu den meisten anderen Ländern eine sehr lockere Einstellung zu Sex und Drogen. Daher fühlen sich auch viele Besucher von der Neuheit des Rotlichtsviertels angezogen.
Das Rotlichtviertel befindet sich in einem der ältesten Teile von Amsterdam und besteht aus über 300 kleinen Kabinen mit Glas-Fassaden, die mit einem roten Licht beleuchtet werden. Hinter dem Fenster oder der Glastür stehen sowohl männliche als auch weibliche Prostituierte, die ihre Dienste anbieten. Die Kabinen befinden sich auf beiden Seiten der sehr engen Gassen.
Für einige Besucher kann dieser Bereich eher schäbig wirken. Es gibt hier nicht nur Prostitution, die offen gezeigt und gelebt wird, sondern auch eine große Auswahl an Sex-Shows, Sex-Shops, Theatern und Museen.
Drogen werden hier auch verkauft und sind sehr leicht zugänglich. Es gibt einige Coffee-Shops, in denen Marihuana verkauft wird. Das Hanf (Cannabis) Museum befindet sich in unmittelbarer Nähe.
Der Bezirk stammt aus dem 14. Jahrhundert. Damals war er noch für seine Kneipen berühmt und ein Treffpunkt für Segler. Das Gebiet ist in den späten Abendstunden und am frühen Morgen sehr gut besucht. Es kostet nichts, das Rotlichtviertel zu besuchen.
Es ist nicht gestattet Bilder vom Rotlichtviertel zu machen. Es kann Ihnen auch durchaus passieren, dass Ihnen die Kamera weggenommen wird, wenn Sie erwischt werden.
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